Wir bringen Energie und Wärme nach Alaska

Wichtige Meilensteine wurden sowohl bei der Errichtung der Förderplattform als auch bei der maritimen Verbindungspipeline und der Verarbeitungsanlage erreicht. Die Deutsche Oel & Gas S.A. hat sich mit diesen Baufortschritten ideale Voraussetzungen erarbeitet, um noch in diesem Jahr die Erdgasproduktion in Südalaska aufzunehmen.

Am weitesten fortgeschritten ist derzeit der Bau der Verarbeitungsanlage auf der Kenai-Halbinsel in der Nikiski-Region: Die Verarbeitungsanlage ist bereits zu rund 90 Prozent fertiggestellt und wird nach Aufnahme der Produktion das aus dem Bohrloch KLU#3 geförderte Erdgas von Fremdstoffen wie Wasser und anderen Substanzen trennen. Die Verarbeitungsanlage liegt strategisch günstig nur wenige hundert Meter von einem bereits vorhandenen Einleitungspunkt in eine Versorgungspipeline entfernt.

Auch bei der maritimen Verbindungspipeline sind die Experten der Deutsche Oel & Gas S.A. in den vergangenen Wochen deutlich vorangekommen: Die Rohrteilstücke der Pipeline von je zwölf Metern Länge wurden mit Beton ummantelt und von Port MacKenzie aus zu dem künftigen Standort der Förderplattform transportiert. Von dort aus hat in der vergangenen Woche ein Rohrleger mit den Verlegungsarbeiten für die rund 22,5 Kilometer lange Pipeline begonnen. Der Rohrleger kann zeitgleich jeweils drei zwölf Meter lange Teilstücke aneinanderschweißen und prüfen – und verlegt so täglich bis zu 800 Meter Pipeline.

Das komplexeste Teilprojekt, die Errichtung der Förderplattform, verläuft ebenfalls planmäßig. Das Spezialschiff „MS Svenja“, das die Installation der Förderplattform ausführen wird, hat Anfang Mai den Hafen von Singapur verlassen und ist zwischenzeitig in der „Kitchen Lights Unit“ angekommen. Ebenfalls in der vergangenen Woche hat die Förderplattform ihr Winterquartier in Seattle verlassen und befindet sich derzeit auf dem Weg nach Alaska.

„Wir befinden uns in einer besonders wichtigen Phase unseres Projekts“, erklärt Kay Rieck, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Deutsche Oel & Gas S.A. „Mit unseren Partnern haben wir in den vergangenen Jahren hart daran gearbeitet, unsere eigene Produktionsinfrastruktur zu errichten, und somit die notwendigen Voraussetzungen für unsere Erdgasproduktion geschaffen. Wir sind zuversichtlich, noch in diesem Jahr mit der Erdgasproduktion zu beginnen.“

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